So. Es ist nicht mehr abzuwenden. Der OP Tag rückt unaufhaltsam näher und seit heute Morgen hat mich die akute Flatterities. Flatterities wird von der Rechtschreibprüfung jetzt gerade nicht erkant, aber ich kenne sie wohl. Sie macht sich mit Rauschen im Ohr und Herzklopfen seit dem Aufstehen bemerkbar. Da helfen die Rescue Remedy Tropfen, die ich mir auf Anraten der lieben namibisch-schwäbischen Freundin geholt habe, auch nüscht. Flatterities ist eben Flatterities.
Auch Phrasen wie sitzen alle Ihre Zähne fest, wir machen dann abends noch einen Einlauf und während Sie narkotisiert sind, beatmen wir Sie durch den Schlauch helfen nicht. Fast am Schlimmsten war die Nachricht, dass ich ab morgen Mittag nur “Süppchen und Leichtes” zu mir nehmen dürfe und am OP Tag erst abends wieder etwas essen darf! For heavens sake! Ich esse doch so gern und wenn man mir in Aussicht stellt, dass ich ungefähr 36 Stunden hungern muss, gehe ich von Vornherein auf dem Zahnfleisch.
So sieht es aus, meine werten Leserinnen (und Leser? hallo?). Um mich herum türmen sich Berge mit Wäsche: zu faltende, zu bügelnde (die knick ich gleich!!) und solche, die noch gewaschen werden muss. Ich muss beim Finanzamt anrufen, die Kohle für den Wohnwagen zusammenkratzen den Wohnwagen bezahlen, den Zeitplan im Minutentakt für die Kindelein während meiner Abwesenheit überarbeiten, für einen Elternabend, der eh ohne mich stattfinden soll, einladen, diverse Sachen abarbeiten, staubsaugen, wischen, aufräumen… Aber wie immer mit so einer Flatterities in und so einer Liste vor mir, suche ich mir, statt Liste abzuarbeiten, schön in Ruhe Bücher aus. Wenn ich schon nix essen darf, will ich wenigstens lesen dürfen.
(Ich weiß nicht, ob ich es schaffe, nochmal zu bloggen - aber ich komme wieder! Sobald ich wieder sitzen kann Spätestens Ende nächster Woche gibt es ein Lebenszeichen.)
Haut rein, Ihr Lieben!
Spuren im Sand