was machen mit den Sachen

die einem auf der Seele brennen, man sich aber aus Pietätsgründen nicht traut, sie zu bloggen? Ich drohe bisweilen zu platzen an Dingen, die ich NICHT schreiben kann. Weil es Geschichten des Lebens sind, welches sich genau unter meiner Nasenspitze abspielt. Und es sind Dinge, die mich richtig bewegen, richtig aufregen oder richtig wundern. Und ich kann so schlecht verschlüsseln, dann käme es nur mau rüber.

Das beschäftigt mich gerade sehr!

(Es lesen nur ganz wenige aus meinem privaten Umfeld hier mit. Es weiß auch nur eine Freundin von meinem Blog - hallo, B.! - aber was ist, wenn es doch mal rauskommt und sie wälzen sich hier durchs Archiv? Oder bin ich nur einfach nicht balls genug?)

17 Antworten zu “was machen mit den Sachen”


  1. 1 kaanu Februar 28, 2008 um 9:13

    Ja, das ist das Problem der öffentlichen Kommunikation - diese Gradwanderung zwischen Öffentlichkeit und Privatem. Meine Lösung ist der Versuch, im Blog möglichst unerkannt zu bleiben. Aber das wird ja von Zeit und Zeit immer schwieriger. Einen wirklichen Tipp hab ich also nicht. (Und allein Namenvertauschen wird sicher nicht reichen, denn die Leutchen werden sich in der Situation wiedererkennen. Oder jetzt schreiben und nach zwei Tagen wieder löschen. Kleines Risiko sozusagen. ;-) )

  2. 2 kaanu Februar 28, 2008 um 9:16

    Mist, hatte ich doch eben einen langen Kommentar geschrieben und jetzt ist er verschluckt… :-(

    Nochmal die Kurzversion: Die Gratwanderung zwischen privat und öffentlich ist schwer und wird immer schwieriger je länger man bloggt und je mehr man über sich verrät. Einen wirklichen Lösungsvorschlag hab ich nicht. Eine Variante wäre vielleicht, den Beitrag reinzusetzen und nach zwei Tagen (oder so) wieder zu löschen - Risikominimierung sozusagen. Denn Namenvertauschen wird nicht reichen, die Leutchen werden sich sicher in der Situation wiedererkennen.

  3. 3 kaanu Februar 28, 2008 um 9:17

    Jetzt hat Dein Blog schon meinen zweiten Kommentar zu diesem Beitrag gefressen. Oder sehe nur ich ihn nicht???

  4. 4 DüneSieben Februar 28, 2008 um 9:40

    Hallo Kaanu! Danke für Deinen Kommentar. Wenn Du neu hier bist, muss ich das kommentieren beim ersten Mal erlauben. Was hiermit geschehen ist, jetzt wirst Du Deine Kommentare immer sofort sehen.
    Ja, das habe ich auch schon überlegt, das mit dem Beitrag schreiben und nur ein paar Tage stehen lassen. Aber das meine ich dann mit “mau”. Zwischendinger sind halt nicht meins.

  5. 5 kaanu Februar 28, 2008 um 10:13

    Okay - dann hab ich hier jetzt auch einen richtigen Einstand - gleich drei Antworten auf einen Kommentar. ;-)
    Tja, dann halt richtig oder gar nicht. Die Frage ist auch, was passiert, wenn die Personen sich wiedererkennen. Gibts einen Rieseneklat oder ein vernünftiges Gespräch…

  6. 6 illy Februar 28, 2008 um 11:05

    Hallo,
    wie bekannt mir dieses Problem vorkommt. Die zahllosen Blogeinträge, die 100x editiert und dann doch gelöscht werden…
    Ich hab auch keine Lösung dafür.
    Ausser vielleicht erstmal woanders hin speichern, viel Zeit verstreichen lassen und später als “Anekdote” posten. ;-)
    Aber leider “brennts” dann nicht mehr..
    Keine Hilfe, ich weiss.
    Liebe Grüsse
    illy

  7. 7 wortteufel Februar 28, 2008 um 12:08

    Wie wäre es mit einem geschützten Beitrag? Dann können nur die lesen, die ein Passwort von Dir bekommen. Und da kannst Du dann ja vorsichtig sein.

  8. 8 schlimpi Februar 28, 2008 um 1:12

    also entweder n schuetzten beitrag wie die wortteufeline schon meint, oder [sofern es nur ums schreiben geht und nicht um die Kommentare zu dem Thema] einfach n privaten Eintrag schreiben …
    oder: n zweites Blog eroeffnen, wo nur die mitlesen koennen, die solche Eintraege halt lesen duerfen und dort dann posten …

    LG

  9. 9 stilke Februar 28, 2008 um 4:08

    (siehe ineS. sehr zu empfehlen!)

  10. 10 kaanu Februar 28, 2008 um 4:23

    Schau mal hier: http://de.wordpress.com/

  11. 11 Ada Mitsou Februar 28, 2008 um 4:25

    Hmm, ich frage mich gerade, ob die Leute aus deinem Umfeld, die das nun lesen, sich nicht sowieso gerade Gedanken machen, wen und was du meinst.
    Wirklich eine schwierige Situation und mein erster Gedanke war auch der Passwortschutz. Ich weiß ja nicht, worüber und wie du schreiben möchtest, aber vielleicht solltest du es einfach rauslassen und dann (oder besser noch vorher) mit den entsprechenden Leuten darüber reden, falls der Bedarf da ist.
    Und wenn gar nichts mehr hilft und es nur um das Loswerden geht, schreib es auf das gute alte Papier.

  12. 12 fuchsclan Februar 28, 2008 um 5:33

    dazu hab ich im vorletzten Blogg auch was geschrieben: ich bin für Ehrtlichkeit: den Lueten gegenüber, den Mut haben, Dinge anzusprechen. Und Ehrlichkeit DIR gegenüber: schreib es, wenn Dir danach ist.
    Nachher platzt Du noch *g*
    LG
    petra

  13. 13 fuchsclan Februar 28, 2008 um 5:34

    schau mal da, 2. Beitrag ;-)
    http://fuchsclan.wordpress.com

  14. 14 kaanu Februar 28, 2008 um 6:28

    Jetzt ist mein Link uninteressant. Als ich drauf war, wurde dieser Beitrag als “heißer” Beitrag ganz oben angezeigt. :-)

  15. 15 goodytales Februar 29, 2008 um 11:46

    Ich würde empfehlen, die beste Freundin anzurufen und ganz lange über die Platzsachen zu plaudern.

    Und anschließend dann ein etwas weniger explosives Blogthema wählen.

    Sich in einem Blog wiederzufinden ist, denke ich, nur dann schön, wenn man beim Lesen gerührt lächeln kann.

  1. 1 inkognito « Unterholzbewohner Trackback zu Februar 29, 2008 um 5:38
  2. 2 Distanz « Das Miest Trackback zu Februar 29, 2008 um 6:27

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