Gefühlter Frühling, zumindest was den Putz- und Aufräumfaktor der Familie DüneSieben angeht. Heute wurde der Wohnwagen endgültig schick-schick gemacht und andere uninteressante Dinge erledigt, die gemacht werden müssen, wenn man Haus-, Auto- und Gartenbesitzer ist.
ABER deswegen habe ich heute Abend nicht die Kiste angeschmissen, sondern um vom Antonmannschen Besuch zu erzählen! Es war schon ein irres Gefühl, Menschen kennenzulernen, die man “nur” aus dem Netz kennt. Meine Knie waren etwas wackelig, aber nach wenigen Minuten war klar, dass es passt, dieses antonmannsche Dünentreffen! Wir plauderten drauflos, die Männer fanden einen Draht zu einander, Lotta und meine Große haben sich eine halbe Stunde über den Tisch beäugt, um dann nahtlos die Freundschaft für’s Leben zu schließen. Mama weißt du hieß es gestern Abend im Bett Lotta ist NOCH netter als meine allerbeste Freundin! Dass sich die Euphorie etwas im Alltag abschleifen würde, habe ich ihr nicht gesagt. Momentan schwebt sie nämlich auf Wolke Sieben und mir geht es ähnlich! Liebe Frau Antonmann, würden Sie Ihrer Lotta bitte ausrichten, dass die Große ihr Handy verloren hat gggrrrrr! und dass der geplante SMS Verkehr der beiden vorerst auf Eis gelegt werden muss. Und bitte, liebe Bloggerwelt, drückt die Daumen für ein baldiges Wiederfinden des Mobiltelefons.
Wenn ich die Stunden mit den Antonmanns kurz beschreiben müsste, dann würde ich es in Momentaufnahmen machen: Frau Antonmann mit dem ulkigen Anton auf dem Schoss, der mit Brötchenpopeln kämpft (war der Kommentar des DüneSiebenManns die schimmeln irgendwann und lösen sich dann auf hilfreich?), Sohnemann und Koppi, die Holzschwerter schwingend durchs Haus toben, die beiden großen Mädels, intensiv ins Gespräch vertieft auf der Couch, zum Schluss ALLE Kinder giggelnd auf der Couch, Essen, viel Essen auf dem Tisch und irgendwo in dem leichten Chaos, die Herren Antonmann und DüneSieben ins Gespräch vertieft. Das war noch nicht alles, das muss wiederholt werden!
Spuren im Sand