Wir haben gelacht und geredet. Wir haben Wein und Bier getrunken. Wir haben besichtigt und fotografiert. Wir haben in der Sonne gefaulenzt und Fahrradtouren unternommen. Wir haben gebummelt und geshoppt. Wir haben uns “gehauen” wie früher. Wir haben festgestellt, dass die diversen Kinder die gleichen Macken haben und dass am Erbgut doch was dran sein muss. Wir haben gegessen, viel und gut gegessen. Wir haben laute und leise Musik gehört. Wir waren meistens lustig und albern, manchmal auch ernst und besonnen. Wir hatten uns gerade wieder so an einander gewöhnt.
Und dann kommt er, der Moment. Und ich will mich da sofort in dem Moment auf die heiße Straße setzen, die Finger in den Sand graben und hinter dem Auto herheulen. Den Kindern jedoch geht es genau so und sie trösten mich sogar. Der DüneSiebenMann zählt mir all’ die schönen Voraussichten auf (Barcelona mit der Freundin am nahenden Wochenende, der Sommer, der geplante Namibia-Urlaub im Dezember) und ich steh auf, geh in den Garten und versuche den ganzen Tag, meine Gedanken zu sortieren. Versuche, die das-war-früher-DüneSieben und das-ist-jetzt-DüneSieben übereinander zu legen und die ideale Schnittmenge zu leben.
Spuren im Sand