Archiv für Juni 2008

Entwarnung

An alle, die schon mit dem Daumen am Handy parat saßen: Die Große ist zwar elfeinhalb Jahre alt. Aber oft chaotisch wie fünfeinhalb. Das Chorkonzert ist Donnerstagabend. Also, Aufatmen, Chips einkaufen, Deutschaaahhnd-Flaggen paratlegen und los geht’s! Danke an Stilke, die eine österreichische Fernmoderation angeboten hatte, welche sicherlich unvergleichlich gut geworden wäre, die FF, die nebst Butternut Suppe, südafrikanischem Rotwein und alten gemeinsamen Freunden aus den namibischen Bundus, ungefähr von hier gesimst hätte und an den Wortteufel aus „Hesse“. Das erste Savannah heute Abend widme ich Euch.

(Ich Rabenmutter ich werde bei dem Chorkonzert morgen Abend nicht anwesend sein, sondern mit den Zwillingen im Gepäck in Richtung DK düsen. Der Mann und die Große kommen mit den Schwiegerleuten hinterher.)

(Und Siebenschläfertag: Mach bloß keinen Scheißelkram! Ich glaube nämlich an diese Regel.)

Schicht für Schicht

Die erste Woche ohne Bloggen war wie ein kleiner Entzug. Ich war unruhig, habe immer wieder in meinen Blog geschaut, meine tägliche Blogrunde gedreht und hatte es noch sehr präsent vor Augen. Die zweite war schon wesentlich entspannter. Ich war befreiter, habe nicht täglich diverse Blogs (den eigenen und viele andere) aufgesucht. Nun bin ich in der dritten quasi-bloglosen Woche und habe das Gefühl, dass sich ein neuer Genuß auftut, was das Bloggen angeht. Sowohl für den eigenen Blog, als auch für andere. Es ist nicht mehr dieses hektische alles-überfliegen-müssen, sondern eher das intensive selektierte Lesen in größeren Intervallen. Das was ich anfänglich am Bloggen so sehr geschätzt habe.

So habe ich Schicht für Schicht zu meinem Kern des Bloggens zurückgefunden. Ich stelle jedoch parallel fest, dass sich einige nette Bekanntschaften (ich mag dieses Wort eigentlich nicht, also sagen wir) Freundschaften entwickelt haben, auf deren täglichen Meldungen ich nur schwer verzichten kann.

Desweiteren gibt es zu berichten, dass die Ag.en.tur für Ar.be.it eine Enttäuschung ist. Und dass die Familie mich aufsaugt, bei den Dingen, auf die ich ein besonderes Augenmerk habe (das ist positiv gemeint). Und: wir sind mittendrin in der fünften Kieler Jahreszeit: Kieler Woche. Die Stadt an der Ostküste brodelt!

Ja, und dann wäre da noch der Fußball! Ich stand gestern Abend sehr ratlos an meinem Bügelbrett. Kein Spiel! Stattdessen einen schnöden, langweiligen Spielfilm geschaut. Am Mittwoch hat die Große ein Chorkonzert. Mittwoch, DER Mittwoch! Ich werde mir einen SMS-bei-Fußball-Partner suchen müssen und mehr auf meinen Display schauen, als auf die Bühne. Bad timing, das.

Bald, wann genau mag ich noch nicht sagen, hier wieder regelmäßigere Meldungen.

erstmal weg

Die Kinder wollen mich ganz intensiv. Der DüneSiebenMann braucht mich sehr. Der Haushalt liegt brach. Der Sommer will genossen werden. Die beruflichen Perspektiven, die sich auftun, wollen angetestet werden. Der Wohnwagen ruft ganz laut nach Bewohnern. Netter Besuch aus Namibia kündigt sich an.

Und in meinem Kopf diese Blogleere. Ich habe das Gefühl, dass ich für diesen Moment, diese Phase, alles gesagt habe.

Darum, eine Pause. Ob kurz oder lang, ich weiß es nicht. Vielleicht hau ich zwischendurch einen kurzen Bericht in die Tasten.

Aber ich komm zurück. Bis dahin!

Zwei Neue

Weil ich gestern so in Laune war, habe ich mir gleich zwei Paar neue Schuhe gegönnt.

Dieses Paar hatte ich vor 2 Jahren schon mal in einer anderen Farbe, habe sie aber im letzten Namibia Urlaub der Schwägerin zwangsvererbt, da erhebliche Koffer-Platz-Probleme. Nun denn, jetzt in braun, an den Füßen sowieso meine Farbe:

Und hier einmal Schuhe für die Ballerinahasserin Frau Wortteufel, welche ich nichtmal als Ballerinas deklarieren würde, da sie einen kleinen Miniabsatz haben:

Der Sommer ist schon längst da kann kommen!

(edit: Das ist zwar jetzt sehr „palim“, aber ich möchte darauf hinweisen, dass die Punkte auf meinen Beinen nicht etwa Borsten nachwachsende Haare sind, sondern Sommersprossen. Wer mich kennt, weiß dass ich im Sommer übersät bin davon. Ich rede mir inzwischen tapfer ein, dass es mir einen jugendlichen touch gibt!)

Strand = Hunger

Sobald die Familie DüneSieben den Strand betritt, bekommt sie Hunger. Das Gefühl von Sand unter den Füßen schaltet in unseren Gehirnen den Freßmodus ein. So erlebt am Samstag und Sonntag.

Einige Oh-Cynthia-Muffins, ein Marmorkuchen, auf den letzten Drücker hastig geschmierte Brötchen (während die Restfamilie schon sonneneingecremt im Auto vor sich hin schmierte schwitzte) und diverse Bananen halfen uns über heftigste Hungerattacken weg. Man stelle sich Mutter DüneSieben umringt von Brut und Mann, vor, alle auf der Suche nach dem größten Happen, dann ist man nah an der Realität. Und abends dann wahlweise Grillen, Pizza oder einsA Tafelspitz von Schwiegervater mitgebracht.

Und Leutchen – wir hier oben im Norden haben SOMMER!


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