Hier bat sie um meine Version von einer Kürbissuppe. Ich koche „pi-mal-Daumen“, bei Suppen sowieso. Im Herbst gibt es oft Kürbissuppe und keine schmeckt gleich. Letzten Freitag hatte ich eine als Vorsuppe gekocht. Da Kürbissuppe oft sehr mächtig ist und diese eben als Vorspeise gedacht war, habe ich sie zum Schluss durch ein Sieb gestrichen. So war sie recht dünn und richtig lecker.
Hier nun mein pi-mal-Daumen-Rezept: Ein Hokkaido, eine Butternut, eine Süßkartoffel (die mit der roten Schale) und zwei große Karotten schälen, würfeln und mit einer Schalotte oder Zwiebel andünsten und mit Hühnerbrühe (ich nehme dieses Pastendingens) ablöschen. Köcheln lassen, bis alles weich ist. Pürieren und abschmecken. Da ich die Verbindung der Aromen so gut fand, habe ich nur wenig gewürzt. Mir war lediglich nach ein wenig Schärfe und ich griff zu einer südafrikanischen Chilli-Gewürzmischung, aber wirklich nur ein Hauch, da unser Besuch an jenem Abend nicht scharf isst. Kurz vor dem Servieren noch ein wenig Sahne und mit dem Pürierstab nochmals aufschäumen.
Wie gesagt, das ist wirklich ein Daumenpeil-Rezept. Und wie meine Große, die Kürbissuppe liebt, immer sagt: Am nächsten Tag schmeckt sie am besten.
Dazu schmeckt hervorragend auch wiederum meine Version eines Parmesanbrotes: Ciabatta (natürlich gern selbstgebacken) in Scheiben schneiden. Butter, geriebenen Parmesan, grobes Meersalz, etwas Knoblauch und gehackten Thymian vermischen und das Brot damit einseitig bestreichen und kurz im Backofen grillen.
Guten Apettit (und fragen Sie mich nicht nach Mengenangaben)!








Spuren im Sand