Ich mag das, Vokabeln abzufragen. Ich lieg bequem auf der Couch und die Große sitzt am Schreibtisch. Ich blicke aus dem Fenster ins Grüne. Während ich die Vokablen abfrage, wandern meine Gedanken umher. Ich guck mir die neuen Poster in ihrem Zimmer an. Oder ich wühl mir durch die Haare, bis sie in alle Richtungen abstehen. Oft fallen mir dann Sachen ein, ich merke mir die nächsten fünf Vokabeln, springe auf und zwischen „Flughafen“, „Gastfamilie“ und „Ankunftsort“ notiere ich mir zu erledigende Dinge. Sie sind entspannend, die paar Minuten wo ich quasi gezwungen bin, zur Ruhe zu kommen. Und es ist meistens ein schöner Moment mit der Großen, denn meistens hat sie vorab die Vokabeln gut gelernt. Vor allem aber weiß sie, dass ich ganz für sie da bin, abgesehen von dem schnellen Aufschreiben eines Geistesblitzes. Und das tut ihr gut. Mir auch. Diese Momente sind selten genug mit einer Pubertierenden.
Spuren im Sand
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Darauf freue ich mich auch schon :-)
(perverserweise auf die Latein-Vokabeln …)
@larissa: vielleicht setzten deine kinder die familientradition fort und werden architekten. nix mit latein, die büffeln dann mathe. ;-)
Oh, hier haben auch alle Architekten brav ihr Latinum gemacht. Also Bruder, Onkels und meine Großmutter – nur mein Großvater nicht. Ich wäre ja fies und würde die lieben Kleinen gleich mit Latein anfangen lassen :-D