Ich habe sehr lange darüber nachgedacht, diesen Beitrag zu schreiben. Wenn ich es so bedenke, habe ich die Idee schon in meinem Kopf bewegt, als ich den alten Blog noch hatte. Es war also keine Spontanaktion, wenn auch der Auslöser ein aktueller war.
Woran ich nicht gedacht hatte, waren die zeitweilig ungewohnt hohen Besucherzahlen (ich sah hier gestern teilweise 29 gleichzeitig anwesende Besucher – 29!) und die über 2000 Zugriffe gestern. Tausende haben diesen Beitrag gelesen und werden ihn noch lesen. Da beschleicht so manch einen vielleicht das Gefühl, dass Frau DüneSieben mal wieder etwas Leben in ihre Blogbude bringen wollte. Dies ist nicht der Fall. Dafür ist das Thema auch viel so sensibel.
Ich habe den Beitrag geschrieben, weil es mir schon sehr lange ein Anliegen ist. Ich habe ihn vor allem für die geschrieben, die selbst ein Hydrocephalus-Kind haben und nachts voller Fragen das Internet durchforsten. Jetzt, wo meine Tochter äußern kann, wie es ihr geht, oder welche Art von Kopfschmerzen sie meint zu haben (Shunt-Kopfschmerzen oder nur „normale“), habe ich das Bedürfnis darüber zu schreiben und vielleicht, hoffentlich, anderen Hydrocephalus-Familien oder Menschen in ähnlichen Situationen eine solidarische Schulter an zu bieten.
Mehr nicht.
Ich zumindest habe es auch nicht anders verstanden… und heimlich und im Stillen bin ich eh fast jeden Tag hier und nicht nur dann, wenn die Besucherzahlen in den „Neid-Bereich“ steigen ;-) Wer es anders versteht, ist nur neidisch. Auf die Zahlen und darauf, wie eine wunderbare Familie das alles meistert.
Der Beitrag hat mich sehr an ein kleines Mädchen erinnert, das ich kennenlernen durfte. Sie ist auch ein Hydrocephalus-Kind und trägt mittlerweile zwei Shunts. Sie ist so ein positives, strahlendes Kind und ich musste sofort an sie denken. Ich hoffe wirklich sehr, dass ihre Mutter in ein paar Jahren über sie das Gleiche schreiben kann.
Alles Liebe.
wie kann man diesen beitrag auch nur annähernd anders interpretieren als wie von ihnen gemeint?? käme mir nicht in den sinn. ich finde es gut, wenn sie darüber schreiben aus den von ihnen genannten gründe – dafür bedarf es keinerlei rechtfertigung!
Es gibt Menschen, die die Kunst (?) besitzen, alles anders zu interpretieren.
Mich berührt es sehr. So. Sehr.
Ich wünsche alles Gute, ihnen und den Ihrigen.
Ich wüßte nicht, was man an Ihrem Beitrag falsch verstehen könnte!!??!!
Und mal ehrlich: Ist es nicht vollkommen schnuppe wer wann wo wieviele Besucher hat?? Und wer der Meinung ist, daß dieser Artikel nur geschrieben wurde um die Besucherzahlen hochzupeppen – der tut mir leid! Lassen Sie sich durch was auch immer für Kommentare (oder wie kommen Sie sonst auf diese absurde Idee???) nicht verunsichern…
Ich jedenfalls danke Ihnen nochmals für Ihren Beitrag!!
Ein Troll? Bestimmt. Das tut mir leid für Sie, die sind manchmal wirklich fies.
Übrigens haben Sie mit Ihrem Beitrag noch etwas bewirkt. Dazu schrieb ich gleich mal was. Lieben Dank dafür …
Ich glaube, es gibt keinen, der Ihnen dies unterstellt, liebe Frau DüneSieben. Es ist ein sehr bewegender Eintrag zu einem ernsten Thema, der es verdient, sooft angeklickt zu werden. Alles Liebe für Sie.
Viele Grüße sendet Frau Landgeflüster, die hier auch mitliest, wenn die Themen weniger persönlich sind.
es ist schon alles geschrieben -
und schließe mich mit vielen lieben Grüßen meinen Vor-Schreiberinnen an.
Leben in die Bude… hm… das haben Sie doch schon mit Ihrem Nachwuchs! :-)
Ich habe Ihren Beitrag genauso verstanden, wie Sie es nun hier nocheinmal beschrieben – sie beschrieben es ja auch dort in der Einleitung..
Vielen Dank, dass Sie „uns“ daran teilhaben lassen – Wir haben zwar eine ganz andere Sypmtomatik/Krankheit, dennoch ist auch unser Kind krank. Aber es macht froh, dass alles „schaffbar“ ist – gerade wenn einem wieder ein Hieb in die Nieren verpasst wurde…
Danke!
das ist und bleibt das genau das Schöne am Bloggen. Mir ist es mit den verschiedenen Beiträgen zu Alzheimer und meiner Mutter so gegangen (zumal damals, Anfang 2003, genau das der Anlass war, nicht aber die Ursache, mit dem Bloggen zu beginnen, als sie ins Heim kam). Und ich freue mich immer, wenn ich von Lesern und von Unbekannten höre, dass ihnen das geholfen hat, was ich geschrieben habe.
Und so wird es auch mit deinem Artikel sein, vor allem über die Zeit. Er wird immer wieder und immer wieder Menschen hierher führen, für die er dann wichtig werden wird.
Unter dem Beitrag habe ich nicht kommentiert, eben weil er so persönlich war und ich das Thema nur mittelbar über den Beruf meiner Frau kenne. Und wer dies Blog schon länger liest, wusste es ja ohnehin.
Danke für den Text.
Wie kann man diesen Beitrag denn falsch verstehen ? Da muss man schon ziemlich merkwürdig drauf sein !
Mach dir deswegen bitte keine weiteren Gedanken, das lohnt sich nicht.
Was ist falsch daran, so ein heikles Thema so sachlich und doch emotional, so wundervoll geschrieben und formuliert zu veröffentlichen, so dass es eben viele Menschen anspricht, berührt, geradezu zwingt, wieder zu kommen?
Ich wäre im Leben nicht auf die Idee gekommen, dass Sie das nur der Besucherzahlen wegen gemacht haben. Und ich war zutiefst bewegt von Ihrer Geschichte.
Und dann eben jetzt: danke, dass Sie das mit Ihren Lesern geteilt haben!