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Inselgestöck

Der Wortteufel sieht mich auf einer einsamen Insel und ich darf nur fünf Lieder hören. Da wähle ich für die Seele und mit Bedacht:

Clocks - Coldplay und Buena Vista Social Club (bringt meine Seele zum schwingen)

Don’t you forget about me - Simple Minds (bringt Erinnerungen für die Seele)

Peacekeeper - Fleetwood Mac (die Seele tanzt)

Bye Bye December African Rain - Juluka (da roots for da soul!)

The Wedding - Abdullah Ibrahim / Dollar Brand (Balsam für die Seele am Abend beim Sonnenuntergang)

Ich darf wirklich nur fünf Lieder mitnehmen? Hmmm, aber - hach, das wird schön, da auf der Insel. Ich werde mir meinen Kikoy umbinden und tanzen, träumen, baden und die Seele baumeln lassen. Und wenn mir langweilig wird, schwimm ich rüber zu Frau Wortteufel, denn ihre Auswahl ist auch nicht zu verachten.

So - und Unterholzbewohner, Rebenwanderin und Chrizzo haben die Nachbarinseln…

generationgap

Oder in nicht-denglisch: Eine Generationslücke ist es wohl, wenn ich die Brut durchs frühlingserwachende Kiel chauffiere, U2 mit “One” (in meiner Lieblingsversion mit Mary J. Blidge - Hammer, die Frau!) im Radio kommt, ich lauthals mitgröhle und Sohnemann (ansonsten sehr musikinteressiert, aber halt nur der neumodische Kram) sagt bitte mach mal das Radio leiser, das ist mir jetzt gerade zu laut.

ich&ich und ich und die Kinder

In letzter Zeit immer wieder: Ich chauffiere die Kinder durch die Gegend, sie wollen ihren Lieblingssender N’Joy hören und dann erklingt auch deren Song der Woche: “Stark”. Sie singen den Refrain, ich hu-hu-hu-huuu dazu, mit theatralischem Blick in den Rückspiegel. Sie mögen das Lied immer noch. Ich habe es mir total überhört, geht halt schnell, wenn man es den ganzen Nachmittag aus einem der Kinderzimmer hört, im Wechsel mit “Vom selben Stern”.

Ein Zeichen

Es ist ein Zeichen (oder Ines?), dass das einzige Lied, auf meinem neuen Handy von Moby ist…

Ich liebe es jetzt schon!

Moby - immer wieder gut