Wenn man frau im Mai nach Barcelona reist, ist es ratsam, einen Fön einzupacken. Nicht für die Haare, sondern um Schuhe trocken zu fönen.
Tappas in rauen Mengen könnte ich jeden Abend essen.
Gaudi-Bauten sind so eine Sache: Bei Regen kann man sie ganz allein und in Ruhe, aber nur von unter der Regenjackenkapuze betrachten, bei Sonnenenschein sieht man auch nicht mehr, denn dann drängen sich tausende andere Touris in den Weg.
Katalanen freuen sich über Regen im Mai.
In jedem Reiseführer steht was anderes.
Ryanair (”thank you for flying Ryanääähhh”!) fliegen hat etwas von Holzklasse (und die Dauer-Beschallung auf Irisch während des Flugs ist äußerst gewöhnungsbedürftig).
Seilbahnfahren ist gar nicht so schlimm (ich habe doch solch eine Höhenangst!). Die leichte Brise auf der Rückfahrt allerdings hat meine Hände noch schweißnasser werden lassen. Fotografieren wäre nicht gegangen, erstens kann ich nicht den Schwindel bezwingen, mich bewegen UND auch noch fotografieren, zweitens wäre mir die Kamera schlicht aus den Händen gerutscht, eben wegen Angstschweiß.
Gestandene Barcelonier trinken Wein und Bier zum Frühstück. Und zwar nicht nur die derben Bauarbeiter, nein, auch durchaus Männer in Anzügen.
Mann und drei Kinder in DK inklusive Strandklamotten und Bettwäsche aus dem Wohnwagen und meine wenigen Barcelona Klamotten, verursachen Wäscheberge, über die ich am liebsten auch einfach mit einer Seilbahn fahren würde. Ich habe vorerst sortiert in Unterwäsche und Socken, Jeans und Hosen, T-Shirts und Sweatshirts und Handtücher und Bettwäsche. Es bleibt eine Menge…
Zu Hause ist es sehr schön, vor allem bei dem immer noch guten Wetter. Thanks to Petrus, the chap up there!
Liebe Frau Antonmann, dann jetzt die Wegbeschreibung bitte gern.
Spuren im Sand