Archiv der Kategorie 'vom bloggen und Bloggern'

Bloggerkinder

Hier sind sie nun, die Antonmann- und DüneSieben-Kinder. 5 Minuten vor Abfahrt:  albern, laut, fröhlich, wild, quirlig, rutschig und so gar nicht in Fotografierlaune:

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Antonmannsches Dünentreffen

Gefühlter Frühling, zumindest was den Putz- und Aufräumfaktor der Familie DüneSieben angeht. Heute wurde der Wohnwagen endgültig schick-schick gemacht und andere uninteressante Dinge erledigt, die gemacht werden müssen, wenn man Haus-, Auto- und Gartenbesitzer ist.

ABER deswegen habe ich heute Abend nicht die Kiste angeschmissen, sondern um vom Antonmannschen Besuch zu erzählen! Es war schon ein irres Gefühl, Menschen kennenzulernen, die man “nur” aus dem Netz kennt. Meine Knie waren etwas wackelig, aber nach wenigen Minuten war klar, dass es passt, dieses antonmannsche Dünentreffen! Wir plauderten drauflos, die Männer fanden einen Draht zu einander, Lotta und meine Große haben sich eine halbe Stunde über den Tisch beäugt, um dann nahtlos die Freundschaft für’s Leben zu schließen. Mama weißt du hieß es gestern Abend im Bett Lotta ist NOCH netter als meine allerbeste Freundin! Dass sich die Euphorie etwas im Alltag abschleifen würde, habe ich ihr nicht gesagt. Momentan schwebt sie nämlich auf Wolke Sieben und mir geht es ähnlich! Liebe Frau Antonmann, würden Sie Ihrer Lotta bitte ausrichten, dass die Große ihr Handy verloren hat gggrrrrr! und dass der geplante SMS Verkehr der beiden vorerst auf Eis gelegt werden muss. Und bitte, liebe Bloggerwelt, drückt die Daumen für ein baldiges Wiederfinden des Mobiltelefons.

Wenn ich die Stunden mit den Antonmanns kurz beschreiben müsste, dann würde ich es in Momentaufnahmen machen: Frau Antonmann mit dem ulkigen Anton auf dem Schoss, der mit Brötchenpopeln kämpft (war der Kommentar des DüneSiebenManns die schimmeln irgendwann und lösen sich dann auf hilfreich?), Sohnemann und Koppi, die Holzschwerter schwingend durchs Haus toben, die beiden großen Mädels, intensiv ins Gespräch vertieft auf der Couch, zum Schluss ALLE Kinder giggelnd auf der Couch, Essen, viel Essen auf dem Tisch und irgendwo in dem leichten Chaos, die Herren Antonmann und DüneSieben ins Gespräch vertieft. Das war noch nicht alles, das muss wiederholt werden!

Ob Familie Antonmann wohl Curry mag?

(edit: Vielleicht kann Ami, die Mutter des Patenkindes der Frau Antonmann, ja eine Angabe zu Familie Antonmann und der Sache mit dem Curry machen?)

Diese Frage treibt mich seit gestern um. Am Samstag ist es soweit: DüneSieben trifft Frau Antonmann. Und so gleitet eine Frage in die nächste und ich muss etwas weiter ausholen:

Ich bin geborene Südafrikanerin, genauer gesagt Namibierin. Das ist ja sozusagen eins, vor allem zur Zeit meiner Kindheit, als Namibia politisch gesehen, ein verlängerter Arm Südafrikas war. Kulturell und kulinarisch ist die namibische Tradition sehr an die südafrikanische gelehnt. Wobei in Namibia die Deutschen ihre Spuren in jeglicher Hinsicht sehr deutlich in den Sand gedrückt haben. Der Einfachheit halber sage ich aber anfangs oft, dass ich Südafrikanerin bin und erst wenn ich Menschen näher kennenlerne, gehe ich ins (namibische) Detail.

Der Südafrikaner an sich ist sehr gesellig, gastfreundlich und liebt eine große, fröhliche und bunte Runde bei Tisch. Essen steht im Mittelpunkt, ist aber eher einfach gehalten und sehr fleischlastig. Mit einfach gehalten meine ich, dass eben das gesellige Zusammenessen im Vordergrund steht und nicht das komplizierte, vertüddelte Zubereiten der Speisen, das eine gestresste und überforderte Köchin lasch am Tisch hängen lässt. So bin ich aufgewachsen. Rollte Besuch an, wurde im Vorfeld gebacken und gekocht. Das hat Tradition. In diesem riesigen Land, hat man möglicherweise auch eine lange Fahrt hinter sich, ohne die Möglichkeit bei einem goldenen M einzukehren oder eine Bockwurst an der Tanke zu futtern. Die Kehle ist trocken vom Staub und der Magen hängt durch. Es werden leckere Speisen aufgefahren. So einfach ist das.

So auch, wenn die Antonmänner kommen. Sie haben dann zwar keine staubige Fahrt hinter sich, wohl aber eine längere. Und gesellig soll es sein. Und ich kann nunmal nicht anders und überlege mir schon seit einigen Tagen was koch ich bloß?? Zehn Leute sollen satt und möglichst alle Geschmäcker sollen getroffen werden. Und es soll gut vorzubereiten sein.

Gedanklich bin ich bei Bobotie gelandet. Bobotie ist ein Hackauflauf, gewürzt mit (in meinem Fall der Kinder wegen mildem) Curry, leicht süßlich abgeschmeckt und serviert mit gelbem (mit Kurkuma gefärbtem) Reis. Bobotie ist im südlichen Afrika durchaus besuchertauglich, auch wenn es für den europäischen Geschmack fraglich erscheinen mag, Gästen HACK vorzusetzen! Wie ich eben schon sagte, der Südafrikaner is(s)t unkompliziert… Und bei meiner Suche nach einem Bobotie-Foto (warum habe ich, die schon 199mal Bobotie zubereitet hat, eigentlich noch NIE ein Foto gemacht? Das wird, sollte es Bobotie am Samstag geben, aber nachgeholt!), stoße ich im Netz auf allerlei gekünstelte Versionen von Bobotie. Und das soll er nicht sein, der Bobotie! Er soll einfach und bodenständig und nicht gestylt sein.

Zurück zu den Antonmännern: Ich weiß lediglich, dass zumindest die Antonfrauen keine Rosinen mögen, die gehören in beides, in den Bobotie und den gelben Reis, würde ich aber selbstverständlich weglassen. Ich glaube, meinem Mann rollen sich auch jedes Mal leicht die Zehnägel auf, wenn mir Rosinen etwas großzügig in den Reis rutschen, damit muss man wahrscheinlich aufgewachsen sein, mit dieser herzhaft/süßen Note.

Also, liebe Frau Antonmann, sollten Sie nochmal 20 Kronen in einem dänischen Merko versurfen und hier reinlugsen, würden Sie so nett sein und mir zurufen: Curry ja okay, oder nein, geht genau wie Rosinen, gar nicht? Dann würde ich auf Lasagne umsteigen! Und nochwas: Wir freuen uns auf Sie!

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    Ballerinas vs Erziehung

    Da habe ich bei all dem Quergelese hier, hier, hier und hier über die Erziehung des Nachwuchs’ doch fast eine gänzlich andere Diskussion verpasst! Die um die Ballerinas!

    Zur hitzigen Diskussion um Gewalt in der Erziehung bleibt mir nur noch zu sagen: Nichts wird heftiger diskutiert, als das (Wohl des) Kind(es). Und so sollte es auch sein. So reflektiert man sich selbst immer wieder und wessen Weg ist schon so perfekt und fehlerfrei, dass er/sie das nicht ab und zu mal tun sollte? Irgendwo habe ich in den Kommentaren gelesen, dass ein Erziehungsstil dann annähernd der richtige ist, wenn er mit Liebe gedeckelt/ummantelt ist. Ich glaube Mudder Seemann hat es so ähnlich ausgedrückt und hoffe, dass ich damit nicht eine neue Welle heranzüchte.

    Und nun zu den Ballerinas: NOCH habe ich keine, aber jetzt erst recht sicherlich bald! Ist es mit den Ballerinas nicht so ein entweder-man-liebt-oder-hasst-sie, aber nichts dazwischen-Ding? Ja, sie können Panne aussehen. Ja, frau muss geschickt kombinieren. Ja, sie haben in Kombination Legging/gewisses Alter/nicht mehr ganz knackige Beine einen peinlichen Beigeschmack. Aber ich als 1,76m Frau war schon immer ein Freund von flachen Schuhen und habe letzten Sommer nur deswegen widerstanden, weil mein vielreisender Mann mir sehr eindrucksvoll erzählt hat, dass in ganz Europa Jung und Alt in diesen “äztenden” Ballerinas rumstackst! Aber diesen Sommer sind sie fällig und ich werde berichten…

    So, Leute und jetzt alle wieder husch husch in ihre Körbchen Blogs und besinnen wir uns auf das, was uns alle verbindet: unseren Humor!!

    was machen mit den Sachen

    die einem auf der Seele brennen, man sich aber aus Pietätsgründen nicht traut, sie zu bloggen? Ich drohe bisweilen zu platzen an Dingen, die ich NICHT schreiben kann. Weil es Geschichten des Lebens sind, welches sich genau unter meiner Nasenspitze abspielt. Und es sind Dinge, die mich richtig bewegen, richtig aufregen oder richtig wundern. Und ich kann so schlecht verschlüsseln, dann käme es nur mau rüber.

    Das beschäftigt mich gerade sehr!

    (Es lesen nur ganz wenige aus meinem privaten Umfeld hier mit. Es weiß auch nur eine Freundin von meinem Blog - hallo, B.! - aber was ist, wenn es doch mal rauskommt und sie wälzen sich hier durchs Archiv? Oder bin ich nur einfach nicht balls genug?)

    Verschnaufpause

    Ich brauch eine Pause. Eine Blogpause. Ich möchte ungern unangekündigt abtauchen, finde aber auch keine richtige Erklärung. Außer dass die verschiedenen Ansprüche meiner drei Kinder an mich, meine Ansprüche an mich selbst und meine Zukunftsplanung und nicht zuletzt der DüneSiebenMann mir zwar viele Themen zum bloggen geben, aber dies muss zu einem späteren Zeitpunkt geschehen.

    Damit nehme ich den roten Faden der Gedanken über das Bloggen und Kommentieren auf und kündige hiermit eine Blogpause an. Und jetzt fallen mir bestimmt hundert Dinge ein, die SOFORT gebloggt werden müssen und habe ich plötzlich ganz viel Zeit zum bloggen!

    In the meantime einen Schnappschuss aus der namibischen Wüste, etwas Balsam für meine und vielleicht auch Eure Seele(n)…

    http://www.flickr.com/photos/21319707@N02/2194597549/

    Ganz bei Ihnen,

    bin ich, liebe Frau Antonmann! Dieses verpflichtende bloggen, bzw. kommentieren liegt mir sehr fern. Gerade deswegen verzichte ich auf einen Feedreader. Ich möchte durch die Blogs strolchen und mich überraschen lassen. Ich möchte kommentieren, weil mir danach ist und nicht weil ich mir erhoffe, damit meine Blogstatistik in die Höhe zu treiben. Es herrscht schon im sonstigen Leben genug Konkurenzkampf, als dass man sich beim Thema Bloggen auch noch unter Druck setzen sollte.

    (Das hatte ich als ein Kommentar für Frau Antonmann angefangen, aber es ist mir doch wichtig genug, als dass ich es als Statement hier stehen lasse. Auch wenn es ein Beitrag ist, der meine Blog Statistik nicht in die Höhe wird schnellen lassen. Aber die ist eh im Keller zur Zeit. Und hey - was sind schon Statistiken?)

    Ich hab da mal ‘ne Frage

    Wer ist Mrs. Burns?

    Ich meine, ich war eine Weile weg vom Fenster. Mittlerweile kann ich ein paar Minütchen sitzen, aber nicht lange genug, um die Blogs zu durchforsten, auf der Suche nach der Entstehung von Mrs. Burns. Ich ahne nur, dass es was mit Ami zu tun hat.  Ist es nun Ami herself, oder doch eher Lilly? Und hat es was mit dieser allgemeinen Rotzerei zu tun?

    der Anfang

    Ich habe immer schon gern geschrieben. Unförmige Gedichte früher in der Schule, auch Aufsätze waren mir meist nicht verhasst. Als ich 1994 nach Deutschland kam, SCHRIEBEN wir ja noch per Hand Briefe… Auch das habe ich gern getan und ausführlich nach Namibia berichtet. Dann kam die Zeit des Faxgerätes und bald darauf auch schon zogen Email, Handy, SMS und Co in unser Leben ein. Eine neue Welt tat sich für mit dem Internet und vor allem dem Bloggen auf.

    Anfang 2006 bin ich das erste Mal auf ein Blog gestoßen, als ich ein Kuchenrezept suchte und dabei bei Hofgeschnatter landete. Von da aus ging’s zu Frau … äh … Mutti und vielen anderen. Ich war fasziniert. Und bald dachte ich das will ich auch. Mein erster Eintrag (damals hatten wir ja noch echten Schnee!) war am 13.3.06. Und wie war das bei Ihnen so?

    (Nein, das ist kein Stöckchen, nur ein Gedanke, der mir kam und es interessiert mich, wie Sie zum bloggen kamen und wie lange Sie schon dabei sind.)